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Alters­vorsorge

Private Rente oft lukrativer

Fast 40 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer gehen vorzeitig in Rente - im Durchschnitt um gut drei Jahre vor dem regulären Renteneintrittsalter von zurzeit noch 65 Jahren. Je früher man gesetzliche Rente beansprucht, desto höhere Abschläge muss man hinnehmen. Für jeden Monat, den man eher in Rente geht, wird die gesetzliche Rente um 0,3 Prozent gekürzt. Wer seinen Ruhestand beispielsweise um zwei Jahre vorzieht, bekommt lebenslang 7,2 Prozent weniger Monatsrente.

Es gibt eine Möglichkeit, um diese Rentenkürzung herum zu kommen - indem man eine größere Einmalzahlung an die gesetzliche Rentenkasse leistet. Die Deutsche Rentenversicherung rechnet kostenlos aus, wie viel man bei Rentenbeginn anlegen muss, um Abschläge bei vorzeitigem Ruhestand auszugleichen. Beispielsweise kann man zurzeit mit einer Einmalzahlung von rund 24.300 Euro seine gesetzliche Monatsrente um 100 Euro aufstocken.

Experten weisen allerdings darauf hin, dass man für hohe Einmalzahlungen bei privaten Rentenversicherern deutlich bessere Konditionen bekommt. Mehr als 120 Euro lebenslange Privatrente kann man sich bei vielen privaten Versicherungsgesellschaften "kaufen", wenn man mit 64 Jahren einsteigt und 24.300 Euro aufbringt - die gleiche Summe, die bei der gesetzlichen Rentenversicherung nur 100 Euro mehr Monatsrente brächte. Eine ähnlich gute Rendite wie die private Rentenverträge erzielen auch Bankanlagen mit Auszahlungsplan: Man legt einmalig eine größere Summe an, das Geld wird von der Bank verzinst und über beispielsweise 20 Jahre in gleich bleibenden Beträgen zurückgezahlt.

Gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung reicht nicht

Gesetzliche Pflegeversicherung reicht nicht

Pflegebedürftigkeit ist auch ein finanzielles Problem: Die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung springt im Ernstfall zwar ein, wenn man aus Gesundheitsgründen irgendwann auf fremde Hilfe angewiesen ist. Sie zahlt jedoch abhängig von der Pflegestufe nur bestimmte Pauschalsätze, die für eine optimale Betreuung oft nicht ausreichen. Eine gute stationäre Heimpflege kann schnell um Tausende Euro pro Monat teurer sein als die Pauschalerstattung durch die gesetzliche Pflegekasse. Wenn Rente und Rücklagen aufgebraucht sind, zahlt erst einmal das Sozialamt – die Behörden holen sich ihr Geld aber möglichst von den Kindern des Pflegebedürftigen zurück. Wer das vermeiden will, sollte das Risiko, auf kostspielige Pflegeleistungen angewiesen zu sein, privat absichern. Entweder mit einer Tagegeld- oder einer Pflegekostenversicherung. Wählt man die Tagegeldvariante, zahlt der Versicherer im Ernstfall immer einen festen Tagessatz, unabhängig von den tatsächlich anfallenden Pflegekosten. Die Kostenversicherung zahlt dagegen einen prozentualen Anteil an allen Pflegkosten, die nicht von der gesetzlichen Versicherung übernommen werden. Empfehlenswert sind Tarife mit dynamischer Leistungs- und Beitragsentwicklung – so kann man sich auch gegen zukünftige Kostensteigerungen im Gesundheitswesen wappnen und braucht für später für einen erweiterten Schutz keine neue, möglicherweise teurere Police abschließen.


 
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