Privater Krankenzusatzschutz verbessert die Kassenversorgung

Eine private Zusatzversicherung kann man den Mindestschutz der gesetzlichen Krankenkassen deutlich aufbessern - dazu raten Gesundheitsexperten. Beispiel: Wer Zahnersatz braucht, bekommt von seiner gesetzlichen Krankenkasse nur noch einen mageren Festbetrag. Will man höherwertige Lösungen wie Gold und Porzellanverblendung, Implantate oder Keramik-Inlays, zahlt man als gesetzlich Krankenversicherter den größten Teil selbst.

Mit einer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann man einen hohen Anteil der aus eigener Tasche zu zahlenden Kosten finanziell absichern, so dass der Eigenanteil im Ernstfall überschaubar bleibt. Mit einer privaten Krankenhauszusatzversicherung kann man Klinikleistungen ver­sichern, die sonst nur Privatpatienten bekommen. Dazu gehören je nach Tarif der Aufenthalt in einem Ein- oder Zweibettzimmer und die Behandlung durch leitende Krankenhausärzte. Beim Abschluss einer Krankenhaus-Zusatzversicherung kann man in der Regel wählen, welche Leistungen man wünscht: Wer beispielsweise nur das Einzelzimmer in der Klinik will, zahlt deutlich weniger als für einen Rundum-Privatschutz im Krankenhaus.

Als besonders wichtig beurteilen Vorsorgefachleute die private Auslands­reise­kranken­ver­si­che­rung. Vor allem bei Reisen in außereuropäische Länder erstatten die gesetzlichen Kassen meist keine Arzt-, Medikamenten- und Klinikkosten. Wenn man beispielsweise in den USA, Asien oder Südafrika ärztliche oder sogar stationäre Behandlung braucht, bleibt man ohne private Auslandskrankenversicherung meist auf der Rechnung selbst sitzen. Richtig teuer wird es, wenn man einen Krankenrücktransport per Flugzeug braucht - die Kosten für den Rettungsflug einschließlich intensivmedizinischer Betreuung gehen in die Zehntausende, sofern man keine private Auslandskrankenversicherung hat, die in solchen Fällen finanziell einspringt.

 
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